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Vegane Lebensweise

Die Tierrechtsorganisation PETA veröffentlichte vor nicht allzu langer Zeit eine Umfrage in der die Befragten benennen sollten, was Veganer eigentlich essen. Die Antworten waren: Körner, Tofu und Gras. Heute schmunzeln wir darüber – auch dank zahlreicher Auftritte vegan lebender Prominente – wohl wissend, wie vielfältig und bunt eine vegane Ernährung doch sein kann. Doch was bedeutet eigentlich vegan? Menschen, die sich für eine vegane Lebensweise entscheiden, machen dies aus unterschiedlichen Gründen. Der Verzicht auf tierische Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Eier, Fisch, aber auch Honig, ist meist stark motiviert durch die Achtung der Kreatur. Diese Menschen wollen nicht, dass durch ihren Konsum Tiere Leid erfahren. Sie betrachten Tiere als Mitgeschöpfe, die sie nicht ausbeuten wollen. Leder, Seide und Wolle als Bekleidungsmaterial kommt für sie somit auch nicht in Frage. Der Verzicht auf alles Tierische kann auch gesundheitliche Gründe haben. Eine geschickt kombinierte und abwechslungsreiche rein pflanzliche Ernährungsweise hat nachgewiesener-maßen positive Effekte auf die Gesundheit. Das Risiko Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes zu entwickeln wird deutlich gesenkt. Positive Effekte auf die Darmflora wie auch etliche weitere gesundheitliche Auswirkungen wurden bereits bestätigt. Weil weniger Treibgase entstehen, hat eine vegane Lebensweise auch einen positiven Effekt auf das Klima. Genügend Gründe, die dafür sprechen, vegane Kost gelegentlich auszuprobieren. Wer die Sicht mehr auf die pflanzliche Vielfalt richtet und weniger den Verzicht des Gewohnten in den Mittelpunkt stellt, wird vegane Mahlzeiten als Bereicherung erleben.

Ausprägung des Vegetarismus

Während Veganer auf alle tierischen Produkte (auch Honig, Wolle, Leder) verzichten, sind es beim Vegetarier vor allem die Produkte, die vom geschlachteten Tier stammen. Man unterscheidet zwischen Lacto-Vegetarier und Ovo-Vegetarier. Der Lacto-Vegetarier isst kein Fleisch, Fisch oder daraus hergestellte Produkte, dafür aber Milch und Milchprodukte. Der Ovo-Vegetarier verzehrt alle pflanzlichen Lebensmittel sowie Eier. Die Mischform ist der Ovo-Lacto-Vegetarier, der sowohl Eier als auch Milch und Milchprodukte isst. Pescetarier essen zwar kein Fleisch, dafür aber Fisch und Meeresfrüchte. Semi-Vegetarier essen Geflügel, aber kein rotes Fleisch. Pudding-Vegetarier werden scherzhaft die Menschen genannt, die auf Produkte vom toten Tier verzichten, sich aber sehr unausgewogen mit vielen Süßwaren und Fertigprodukten ernähren. Rohköstler verzichten nicht zwangsläufig auf bestimmte Lebensmittel, sie verzehren alles im unerhitzten Zustand. Frutarier essen ausschließlich pflanzliche Produkte, bei deren Ernte die Pflanze nicht beschädigt oder gar zerstört wird - z.B. wären Möhren, Lauch, Kohlrabi für Frutarier ausge-schlossen. Manche dieser Vertreter essen auch nur Früchte, die natürlicherweise vom Baum fallen. Flexitarier unterliegen bislang noch keiner einheitlichen Definition und sie unterwerfen sich auch keinen strengen Regeln. Am ehesten beschreibt es einen Ernährungs-typ, der bewusste und genussorientierte Kaufentscheidungen trifft und sich durch ein verstärktes Gesundheitsbewusstsein auszeichnet. Die Ganzheitlichkeit, der ökologische Gedanke und der bewusste Umgang mit Ressourcen bestimmen sein Kauf- und Konsumverhalten.