default_mobilelogo
BIO - mehr als nur ein Trend
Wir beschäftigen uns bereits seit 1997 mit dem Vertrieb von biologischen Lebensmitteln und heute bieten wir über 40 Eigenmarken an.
Lagerservice
Wir bieten hier alle Diensteistungen eines modernen Lager an.
Produktentwicklung
Wir entwickeln ständig neue innovative BIO Produkte.
Vertrieb im Lebensmittelhandel
Wir sind in Deutschland, Österreich sowie in der Schweiz tätig und betreut viele bekannte Handelszentralen.
Marketing im Lebensmittelhandel
Wir entwickeln Vermarktungsstrategien und unterstützen bei der Neuproduktentwicklung

Wir unterstützen

rittermainzertafel

CR bcs oko garantie

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Stengel GmbH & Co. KG, Mainz

1. Allgemeines/Geltungsbereich

1.1 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln den gesamten Geschäftsverkehr zwischen dem Lieferanten und der Stengel GmbH & Co. KG (im folgenden Käufer genannt).

1.2 Sie gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch für alle zukünftigen Geschäfte. Durch die nachstehenden Bedingungen wird der gesamte Geschäftsverkehr zwischen dem Lieferanten und dem Käufer abschließend geregelt. Insbesondere werden allgemeine Geschäftsbedingungen des Lieferanten nicht Vertragsbestandteil, und zwar unabhängig davon, ob sie gegenüber diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende oder ergänzende Vorschriften enthalten. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Käufer.

1.3. Durch diese allgemeinen Geschäftsbedingungen werden alle früheren außer Kraft gesetzt. Durch seine Auslieferung erkennt der Lieferant die vorstehenden Bedingungen an.

2. Preise und Produktspezifikation

2.1 Maßgebend für die Berechnung ist die am Tage der Lieferung freigegebene, bestätigte Preisliste des Käufers. Nur schriftlich bestätigte weitere Vereinbarungen durch den Käufer sind verbindlich. Die Lieferung erfolgt nach freigegebener Produktspezifikation. Änderungen der Produktspezifikation durch den Lieferanten sind nicht erlaubt.

2.2 Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Mehrwertsteuer oder länderspezifische Sonderregelungen.

3. Lieferung

3.1 Angaben über Lieferfristen sind verbindlich.  Der Käufer behält sich vor, bei Überschreitung der Lieferfristen Schadensersatzansprüche seiner Kunden an den Lieferanten weiter zu geben. Vom Lieferanten nicht zu vertretende plötzlich auftretende Betriebsstörungen, höhere Gewalt, Streik, Rohstoffmangel etc. müssen dem Käufer zeitnah mitgeteilt werden. Es wird dann entschieden, welche Konsequenzen dies für den Lieferanten hat. Sollte die Lieferverzögerung sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, wird mit dem Lieferant abgestimmt wie zu verfahren ist. Dies kann einen Kauf bei einem anderen Lieferanten auslösen. Die daraus entstehenden Kosten und bereits entrichtete Leistungen sind vom Lieferanten zu tragen.

3.2 Tritt ein Mangel an der Produktqualität auf, die der Lieferant womöglich zu vertreten hat, wird eine Analyse durch ein akkreditiertes Labor durchgeführt.  Die hierfür entstehenden Kosten werden dem Lieferanten in Rechnung gestellt, soweit sich seine Verantwortlichkeit bestätigt. Dies gilt auch für den Fall, dass das vom Lieferanten zugesagte Mindesthaltbarkeitsdatum nicht eingehalten werden kann.

3.3 Kommt die Analyse zu dem Ergebnis, dass die Mängel  nicht vom Lieferanten zu vertreten sind, wird der tatsächlich Verantwortliche (z. B. Spediteur, Lager) ermittelt.  In diesem Fall sind die Kosten, die vom Kunden dem Käufer in Rechnung gestellt werden (z.B. auch Margenverluste, Rückholkosten, Frachtkosten, Vernichtungskosten) nicht vom Lieferanten zu übernehmen.

3.4 Liegt die Verantwortung für Mängel beim Lieferanten, behält sich der Käufer vor, bei bereits entrichteten Rechnungsübernahmen nachträglich Kürzungen vorzunehmen und mit anderen Forderungen des Lieferanten zu verrechnen.

4. Zahlungsvereinbarung

Rechnungen werden vom Käufer in der Regel innerhalb des vereinbarten Zahlungszieles beglichen. Treten Probleme im Liefer- und Zahlungsverkehr auf, kann es zu Zahlungsverzögerungen kommen.

5. Anlieferbedingungen

5.1 Im Rahmen der Lieferung und des Paletten Tausches akzeptiert der Käufer nur A- und B Paletten- Qualität. Vertraglich ist der Spediteur verpflichtet die Paletten 1 zu 1 zu tauschen. Erfolgt dies nicht innerhalb einer angemessenen Frist, werden die Paletten in Rechnung gestellt.

5.2 Je nach Kundenvorgabe gibt es individuelle Vereinbarungen über das Palettenpackschema, die eingehalten werden müssen. Beschädigungen und Qualitätsminderungen (z. B. Verschmutzungen, Schädlinge) sind zu vermeiden.

6. Qualitätsmanagementsystem

6.1 Der Lieferant verpflichtet sich ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen und zu erhalten. Der Lieferant hat durch geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen sicherzustellen, dass die zwischen den Parteien getroffenen Qualitätsanforderungen eingehalten werden. Der Lieferant hat dem Käufer als Bio-Anbieter unaufgefordert sein Zertifikat zur Verfügung zu stellen. Der Lieferant für Lebensmittel verpflichtet sich ein aktuelles IFS Food Zertifikat vorzuhalten. Von Lieferanten für den Non-Food Bereich erwartet der Käufer eine adäquate Zertifizierung vorzuweisen, wie z.B. GFSI anerkannte Zertifizierungen. Sollte auch diese nicht vorliegen, führt der Käufer eine eigene, interne Auditierung beim Lieferanten durch. Befindet sich der Käufer in einer Geschäftsbeziehung mit einem Broker, verlangt der Käufer von seinem Lieferanten eine entsprechende Zertifizierung (z. B. IFS, BRC, 22000 FSSC).

6.2 Veränderungen, die im Rahmen der Zertifizierung auftreten, sind unverzüglich und schriftlich dem Käufer mitzuteilen.

7. Produktentwicklung

Die vom Kunden in Auftrag gegebenen Produktentwicklungen und Modifikationen werden vom Käufer in Zusammenarbeit mit dem Lieferanten hergestellt, so dass sie vom Kunden freigegeben werden können. Alle Kosten, die in diesem Zusammenhang mit der Herstellung des Erstmusters anfallen, trägt der Lieferant. Die Serienproduktion darf erst nach Freigabe durch den  Kunden durchgeführt werden. Es dürfen nur die vom Kunden freigegeben Packmittel eingesetzt werden. Falls sich Änderungen an der Verpackungsspezifikation ergeben, hat der Lieferant diese Änderung unmittelbar dem Käufer mitzuteilen.

8. Rohware

Der Lieferant muss ein internes, risikobasiertes System besitzen, um die Herkunftsgebiete der beschafften Produkte zu überwachen.

9. Haftpflichtversicherung

Der Lieferant verpflichtet sich eine dem Vertragsvolumen angemessene Haftpflichtversicherung vorzuhalten.

10. Vertraulichkeitsregelung

Die Parteien verpflichten sich, den Inhalt der Qualitätsvereinbarung und alle Informationen, sowie mündliche Erklärungen streng vertraulich zu behandeln.

11. Datenspeicherung

Der Käufer verwendet die Bestandsdaten des Lieferanten ausschließlich zur Abwicklung des Kaufvertrags. Alle Lieferantendaten werden unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes  (BDSG) und des Telemediengesetzes (TMG) gespeichert und verarbeitet. Der Lieferant hat jederzeit das Recht auf kostenlose Auskunft, Berichtigung, Sperrung und Löschung seiner gespeicherten Daten.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

12.2 Als Gerichtsstand gilt das Amtsgericht in Mainz bzw. das Landgericht Mainz.

12.3 Die Bestimmungen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (UN-Kaufrecht) finden keine Anwendung.

12.4 Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrags mit dem Lieferanten einschließlich dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst nahe kommt.


Stand der AGB: 09.06.2015